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Zielfernrohre (mit Nachtsicht Funktion) im Ratgeber

Das Zielfernrohr für die Nacht und Dämmerung ist eine sogenannte Zielhilfe samt Justiermöglichkeit und Fadenkreuz. Mit dem Fernrohr samt integrierter Optik und Zieleinrichtung lassen sich selbst entfernte Ziele bei schlechten Lichtverhältnissen genau anvisieren und erfassen. Folglich ist dank dem Zielfernrohr eine bessere und präzisere Treffsicherheit gegeben.

Der Aufbau eines Zielfernrohrs

Die Praxis hat gezeigt, dass alle Nachtsichtzielfernrohre in der Regel aus folgenden Elementen bestehen:

  • Ein röhrenförmiger Körper auch Tubus genannt, schützt und beherbergt die optischen Elemente. In Verwendung mit Schusswaffen sind hier zugleich das Schwenklager und die Verriegelung für die Montage angebracht.
  • Ein Objektiv am Ende des Zielfernrohrs nimmt das Licht auf, welches einfällt.
  • Ein Umkehrprismensystem oder ein Umkehrlinsensystem dient zur Aufrichtung des Bildes.
  • Ein Absehen (Fadenkreuz), die sogenannte Markierung im Fernrohrbild, welche zur Justierung nach unten, oben sowie zur Seite verstellbar ist.
  • Ein Okular bestehend aus einer Linse oder einem Linsensystem, wodurch das Bild betrachtet und die Bildebene scharf gestellt werden kann. 

Je nach Verwendungszweck bzw. Lieferumfang des Herstellers verfügen viele Zielfernrohre außerdem über nachstehendes Zubehör:

  • Schutzkappen (Flip-up Caps oder Bikinikappen).
  • Sonnenblenden zum Schutz vor Gegenlicht sowie Regen.
  • Seitenrad zur Parallaxverstellung am dritten Turm.
  • Linsenreinigungsstift oder Linsenreinigungstuch zur Pflege der Linse.
  • Bedienungsanleitung und Montageanleitung.
  • Scope Maximizer ein flexibles Gummirohr für das Okular, welches das Zielen zusätzlich erleichtert.
  • Batterien für Zielfernrohrtaschenlampe als auch farbig hinterlegte Fadenkreuze.
  • Tasche zur sicheren Verwahrung, den einfachen Transport und zum Schutz des Zielfernrohrs. 

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  • Das Nachtsichtgerät Zielfernrohr: Die Arten

    Das menschliche Auge kann nur einen bestimmten Teil des Lichtes wahrnehmen. Damit auch in der Nacht Objekte vollständig erfasst werden können, gibt es Nachtsichtzielfernrohre. Wie Tests zeigten, gibt es vielfältigste Arten von Nachtsichtgeräten, mit deren Hilfe sowohl Personen, Objekte als auch Entfernungen noch besser unterschieden werden können. Zu den gängigsten Arten für Zielfernrohre zählen:

    • Aktive Nachtsichtgeräte
    • Passive Nachtsichtgeräte
    • Infrarot Nachtsichtgeräte

    Das aktive Nachtsichtgerät für das Zielfernrohr

    Diese Form der Nachtsichtzielgeräte ist bedingt durch ihre unhandliche Größe nicht für den Einsatz bei der Jagd geeignet. Jedoch liefern die Geräte in Verbindung mit einem zusätzlichen Infrarot-Strahler ein sehr helles Bild. Die Reichweite bei den meisten Zielfernrohren (Nachtsicht) ist bedingt durch die Stärke des Strahlers auf meist 100 m begrenzt.

    Die Vorteile eines Zielfernrohrs mit aktivem Nachtsichtgerät:

    • Keine Übersteuerung bei Lichteinfall.
    • Keine Einschränkung der Sichtleistung.
    • Selbst bei absoluter Dunkelheit ohne jegliches Restlicht nutzbar.

    Allerdings sind die Zielfernrohre wie Praxistests mit unterschiedlichen Modellen gezeigt haben, bedingt durch das zusätzliche Gewicht des Strahlers meist sehr schwer. Des Weiteren wird für den Infrarot-Strahler eine separate Stromversorgung in Form einer Batterie oder eines wiederaufladbaren Akkus benötigt.

    Das passive Nachtsichtzielfernrohr

    Bei den meisten Angeboten auf dem Markt handelt es sich um passive Geräte, welche als Nachtsichtgeräte für die Jagd eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um Restlichtverstärker, die zum Teil mit kleinen nicht sichtbaren Infrarot-Strahlern bestückt sind, sodass die Sicht selbst bei absoluter Dunkelheit nicht eingeschränkt wird.

    In der Regel nutzen passive Nachtsichtzielfernrohre natürliche, schwache Lichtquellen wie beispielsweise den Mond, die Sterne oder die Laternenlichter. Mithilfe dieser erzeugen sie ein helles Bild, wodurch selbst weit entfernte Beobachtungsziele problemlos erfasst werden können. Die Technik der Restlichtverstärker beruht auf einem besonders lichtstarken Objektiv, welches das Restlicht eines anvisierten Objektes extrem verstärkt. Folglich ist die Reichweite des optischen Systems unbegrenzt. Allerdings sind sehr weit entfernte und kleine Objekte trotz allem schwerer zu identifizieren. Auf dem Okular erscheint das vorher dunkle Objekt durch das lichtstarke Objektiv des passiven Zielfernrohrs durch die extreme Lichtverstärkung als meist grüner gut sichtbarer Körper.

    Tipp: Damit selbst weit entfernte Ziele problemlos erfasst werden können, gibt es Nachtsichtgeräte mit optischem Zoom. Mittels praktischer Vergrößerung lassen sich dann auch weit entfernte Ziele von mehr als 250 m bei der Jagd mit dem Gewehr ins Auge fassen.

    Das Zielfernrohr mit Infrarot

    Diese Form der Nachtsichtgeräte für das Gewehr ist eher selten. Unsichtbare Infrarotstrahlung der Umgebung wird mittels Bildwandlerröhre in sichtbares Licht umgewandelt. Verstärkt wird diese Methode bei den meisten Modellen durch einen zusätzlichen Infrarotscheinwerfer, sodass selbst bei tiefster Dunkelheit in freier Wildbahn einzelne Gegenstände explizit fixiert werden können.

    Hinweis: Infrarot Nachtsichtzielfernrohre sind für das menschliche Auge ungefährlich. Um jegliches Risiko zu vermeiden, sollten Sie allerdings niemals mit Brillen oder Lupen in einen Infrarotstrahler sehen.

    Die Bezeichnungen und Nachtsichtzielfernrohrtypen

    Damit sich die einzelnen Modelle schnell und unkompliziert miteinander vergleichen lassen, tragen die meisten Zielfernrohre eine einfache Typenbezeichnung wie 10 x 50 x 60 oder 6 - 24 x 50. Jede Ziffer hat eine Bedeutung, die wie folgt definiert wird:

    • Die erste Zahl steht für die kleinste, mögliche Vergrößerung des Zielfernrohrs.
    • Die zweite Ziffer gibt die größte, mögliche Vergrößerung an.
    • Die dritte Zahl repräsentiert den Durchmesser des Objektives.

    Neben Restlichtverstärkern, die in Tests mit einer variablen Vergrößerung überzeugten, gibt es gleichwohl Modelle mit einer festen Vergrößerung. Anstatt der zwei Vergrößerungswerte, dem Minimalwert und dem Maximalwert, wird in der Bezeichnung nur der feste Vergrößerungswert genannt.

    Aufgepasst: Ein Nachtsichtzielfernrohr mit starker Vergrößerung holt das Ziel optisch näher an den Betrachter. Ein circa 100 m entfernter Gegenstand wirkte bei einer 20-fachen Vergrößerung demnach wie ein Objekt auf 5 m.

    Wichtige Zusatzbezeichnungen für Zielfernrohre (Nachtsicht)

    Zusätzlich zur standardmäßigen Bezeichnung tragen viele Nachtsichtgeräte für die Jagd weitere Abkürzungen. Zu den gängigen Kürzeln zählen:

    • AO = adjustable objective - Das Zielfernrohr verfügt über ein verstellbares Objektiv.
    • PA = Parallax adjustment - Die Parallaxe ist auf unterschiedliche Zielentfernungen einstellbar.
    • AOE = adjustable objektiv - Das Fadenkreuz (Absehen) wird zusätzlich beleuchtet.
    • R / A = Rimmfire / Airgun - Die Parallaxe ist auf kurze Entfernungen eingestellt.
    • WA = Wide Angle - Das Nachtsichtzielfernrohr verfügt über ein besonders großes Sichtfeld (Weitwinkel).
    • TV = Televison - Das sichtbare Bild hat ein 4:3 Format.

    Darauf sollten Sie beim Kauf achten

    Das passende Zielfernrohr samt Nachtsichtgerät für die Jagdwaffe zu finden, ist eine kleine Wissenschaft für sich. Dies liegt daran, dass je nach Jagdtyp und Einsatzgebiet ganz unterschiedliche Ansprüche an die Optik gestellt werden. Testvergleiche, welche die Leistungen der unterschiedlichen Nachtsichtzielfernrohre bewerten und Ihnen somit die Suche erleichtern, sind ein erster Anhaltspunkt. Allerdings sollten Sie sich grundsätzlich darüber bewusst werden, für welche Einsatzzwecke das neue Zielfernrohr (Nachtsicht) gedacht ist. Möchten Sie keine Kompromisse eingehen, dann ist es in jedem Fall praktischer, zwei verschiedene Geräte zu erwerben. Die meisten Zielhilfen lassen sich meist ganz schnell und einfach montieren sowie jederzeit austauschen.

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